Die Idee einer grossen Steuerreform – vergebliche Liebesmüh?

Klaus Mackscheidt17. Economic Conference

Die Idee einer großen Steuerreform – vergebliche Liebesmüh?

Klaus Mackscheidt

1. Die Erfahrung: Das Scheitern von großen Steuerreformen

Warum ist es so schwer, eine Steuerreform zu Wege zu bringen, die den Namen einer großen Reform verdient? Meist erweist sich eine Steuerreform nicht nur aus der Sicht der Kritiker als mehr oder weniger als verfehlt, sondern stellt sich selbst aus den Augen ihrer Schöpfer nur als Stückwerk dar. Denn Steuerreformen verfehlen so oft ihr anfängliches Ziel und bleiben soweit dahinter zurück, dass es geradezu als Regel erscheinen muss. Gemessen am Erkenntnisstand des Wünschbaren scheint es überhaupt nur kleine und unvollendete Steuerreformen zu geben. Dabei fehlt es an großen Aufbruchsbemühungen nicht. Der Mangel ist nicht, dass man zu kIeinmütig ansetzt. Es scheint vielmehr so zu sein, dass sich die Kraft des Anfangs im zermürbenden Kleinkrieg der Durchführung verliert und am Ende ein Reformergebnis übrig bleibt, das den Namen einer „großen Steuerreform” nicht mehr verdient.

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