Renaissance des Versicherungsprinzips?

Matthias Haller36. Economic Conference

„Je planmässiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen” (Friedrich Dürrenmatt) oder: Renaissance des Versicherungsprinzips?

Kürzere Fassung vgl:, Die Rückkehr der Götter. Eine Reise durch die Geschichte des Zufalls und der Risikonahme, in: Schweizer Monat, Sonderthema 10 “Tugend des Risikonehmens/ Anlegen in volatilen Zeiten”, Mai 2013, S, 23-30)

„Nichts dem Zufall überlassen“: Diese Schlagzeile aus einer Bank-Publikation zum Financial Risk Management reflektiert das übliche Verständnis von „Zufall und Planbarkeit“ sowie der damit verbundenen Sehnsucht nach Kontrolle. So verständlich der Wunsch nach Schutz vor unliebsamen Zufällen, so verführerisch ist die Vorstellung, ungewollte Unsicherheit mit guter Planung beseitigen zu können. Doch wie sehr lässt sich der Zufall überhaupt beherrschen und was passiert, wenn wir glauben, ihn ins Reich des Vernachlässigbaren verbannt zu haben?

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