Das Tabu – sind südeuropäische Gesellschaften endgültig dysfunktional?

Beat Kappeler37. Economic Conference

Das Tabu – sind südeuropäische Gesellschaften endgültig dysfunktional?

Der Euro als gemeinsame Währung ist 2010 nach nur 11 Jahren in die Krise geraten, und zwar wegen der klaffenden Unterschiede an Wettbewerbsfähigkeit der nördlichen Mitgliedsländer einerseits, der südlichen Länder und Frankreichs andererseits. Diese Lage führte zu Handelsbilanzdefiziten und entsprechender Verschuldung dieser Länder. Dies wurde eine Zeit lang vernebelt durch die einzige Konvergenz des Euroraums nach seiner Gründung, nämlich den Fall der Zinsen lateinischer Länder, Irlands und Griechenlands auf deutsches Tiefniveau.

Die Politiker der Eurozone wurden zuerst mit dem Schuldenberg und den gefälschten Statistiken Griechenlands konfrontiert, dann mit der Zahlungsunfähigkeit des Rests. Sie reagierten in drei Stufen:

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